Bildungspolitik in Österreich
Die europäische Bildungspolitik ist gekennzeichnet durch den Anspruch, auf den wachsenden Bedarf an Qualifikation auf dem Arbeitsmarkt und der Mobilität vor allem im europäischen Raum adäquat zu reagieren. Mit Hilfe von Förderprogrammen und einheitlichen Standards soll langfristig eine gemeinsame europäische Bildungspolitik gestaltet werden. Mit dem so genannten Kopenhagen-Prozess wurde auf europäischer Ebene eine Plattform für die fachliche und politische Unterstützung der freiwilligen Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten an gemeinsamen Zielen, Prioritäten und Bezugsgrößen in der Berufsbildung geschaffen. Der Prozess fördert die gegenseitige Abstimmung der europäischen und der nationalen Berufsbildungsmaßnahmen. Der Europäische Sozialfond (ESF) ist dabei ein finanzpolitisches Instrument zur Unterstützung einer EU-Strategie für Wachstum und Beschäftigung und soll in den Mitgliedstaaten Berufsaussichten der EU-BürgerInnen verbessern.
Das österreichische Bildungssystem ist von einer großen Vielfalt gekennzeichnet, die sich durch den Anspruch an ständige Verbesserungen und notwendige Anpassungen der Bildungsziele an technische, wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Veränderungen begründet. Bei den Schularten wird in allgemeine und berufsbildende Schulen unterschieden, die jeweils noch mal stark differenziert werden. Allein bei den höheren allgemeinbildenden Schulen erfolgt eine Differenzierung in Gymnasium, Realgymnasium, wirtschaftskundliches Realgymnasium, Oberstufenrealgymnasium und Sonderformen des Gymnasiums und höhere Internatsschulen. Auch in der Berufsbildung gibt es eine Vielzahl an Bildungsschulsysteme.
Im aktuellen Bildungsdialog sollen die bildungspolitischen Vorhaben der Unterrichts- und Wissenschaftsministerien für den Schulbereich im Hinblick auf die europäische Entwicklung durch verschiedene staatliche Institutionen und Interessengruppen unterstützt werden. Schwerpunkte sind dabei die Sprachförderung in den Kindergärten, die Stärkung der Autonomie der Schulen, der Ausbau ganztätiger Schulangebote mit verstärkter Förderung und eine umfassende Strategie für das lebenslange Lernen.
Die Möglichkeit der ständigen Weiterbildung ist ein weiterer wichtiger Schwerpunkt in den Strukturprogrammen der Bildungspolitik. Auf den Leitlinien des ESF basiert der Nationale Strategische Rahmenplan für Österreich 2007 – 2013. Als Schwerpunkte wurden Grundsätze konzipiert, nach denen sich die Arbeit des Europäischen Sozialfonds in Österreich richtet. Bestandteile sind u.a. Maßnahmen im Bereich Active Aging, d.h. Förderung älterer Arbeitnehmer, Verbesserung von Chancen gering qualifizierter Personen und Menschen mit Behinderung, territoriale Beschäftigungspakete und die Gleichstellung von Männer und Frauen. Die österreichische Wirtschaftskammer bietet mit der Bildungsförderdatenbank ein umfangreiches Informationsangebot zum Thema Förderung von Aus- und Weiterbildung.
Bei der Verwaltung von Dokumenten und Vorgängen aller Art hilft die richtige Software für Verbände Hier können zum Beispiel Rundschreiben oder auch Newsletter dokumentiert werden. Überhaupt kann die gesamte Kommunikation mit den Mitglieder digitalisiert und dokumentiert werden. Dies macht es auch deutlich einfacher, auf Nachfragen zu reagieren oder festzustellen, über welche Themen mit welchen Mitgliedern gesprochen wurde und was eventuell noch angeregt werden muss. Der Vorteil ist, dass die Interaktion mit den Mitgliedern so einfacher möglich ist.