Bildungspolitik in Deutschland

Laut dem deutschen Bildungsgipfel aus dem Jahr 2008 in Dresden, ist "Bildung der Schlüssel für die Zukunft Deutschlands". Daher gehört die Bildungspolitik zu den wichtigsten Grundbausteinen der Deutschen Demokratie.
Dabei richtet die Bildungspolitik im Allgemeinen ihren Fokus sowohl auf die Erhaltung, als auch auf die stetige Weiterentwicklung des Bildungswesens. Gewährleistet werden, soll dies insbesondere durch die Gesetzgebung, sowie durch die Verwaltung und Bereitstellung von finanziellen Mitteln. Zudem ist die Bildungspolitik auch immer Grundbestandteil der Gesellschafts-, Wirtschafts- und Kulturpolitik.

Die Bildungspolitik in Deutschland spiegelt sich hier vor allem in der Verwaltung von Schulen und Hochschulen wieder. Im Gegensatz zu vielen anderen Staaten Europas geschieht das nicht auf Bundesebene, sondern auf Landesebene, d.h. das jedes Bundesland im Wesentlichen selbst für die Verwaltung eben dieser verantwortlich sind. Diese Verwaltungsakte werden zu großen Teilen von den jeweils zuständigen Kultusministerien ausgeübt. Die getrennten Zuständigkeiten der Länder im Bereich der Länder, hat in vielen Bundesländern zur Entwicklung von verschiedenen Schulsystemen geführt.

So sind im Laufe der Zeit gravierende Unterschiede in vielen Teilbereichen des täglichen Schul- und Universitätsleben entstanden. Die bedeutendsten sind zum Beispiel unterschiedliche Lehrpläne und Abschlussprüfungen, vor allem bei Gymnasien. Auch das Fächerangebot und die Anzahl von Schuljahren unterscheidet sich oft zwischen den Ländern. Im Bereich der Hochschulen und Universitäten sind die Unterschiede in der Bildungspolitik zwischen den Ländern ähnlich stark. So spielt hier vor allem die Finanzierung und die Höhe anfallender Studiengebühren, eine tragende Rolle. So spielt oft die finanzielle Lage eines Bundeslandes eine wichtige Rolle für die Entwicklung der Bildungspolitik. Dies spiegelt sich zum Beispiel im Zustand der verschiedenen Bildungseinrichtungen wider.

Jedoch werden durch regelmäßige Konferenzen der verschiedenen Kultusministerien versucht eine zu Teilen einheitliche Linie für alle Bildungszweige zu bekommen. So gibt es zum Beispiel teilweise schon Einigungen zur Dauer der Schulferien. Jedoch hat die Bildungspolitik in Deutschland ein gemeinsames Grundgerüst über die Systeme im Schul- und Hochschulwesen geknüpft. Auch wenn die Länder teilweise in einigen Bereichen anders agieren, unterliegen sie doch alle diesem Grundgerüst. Dieses ist aufgeteilt in den Primärbereich, den Sekundarbereich I und II, dem Tertiärbereich sowie dem Quartierbereich. Zum Sekundärbreich I gehören in der Regel Hauptschule, Realschule und Gymnasium. Einige Bundesländer haben sich hier teilweise für die Einrichtung von Gesamtschulen entschieden. Die Sekundarstufe II besteht aus der Gymnasialen Oberstufe, Berufsbildenden Schulen und der Dualen Ausbildung. Im Gegensatz dazu gehören zum Tertiärbereich vor allem Hochschulen. Wohingegen der Quartierbereich die Weiterbildung umfasst.

Aber egal welche einzelnen Bildungsstrategien die einzelnen Bundesländer auch haben mögen. Das eine haben sie doch gemeinsam. Bildung wird auch in Zukunft entscheidend für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung unseres Landes und auch jedes Einzelnen sein. Daher wird die Bildungspolitik in Deutschland auch weiterhin und auch in intensivierter Form versuchen die Bildung durch zahlreiche Programme und Unterstützungen zu fördern.